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Back in town

Manchmal passiert im Leben alles gleichzeitig und man kommt einfach nicht zum schreiben. Darum gibts jetzt eine kleine Rückblende, was die letzten beiden Wochen so passiert ist.

Donnerstag, 28. Juni

U schafft es tatsächlich noch, mir ins Gesicht zu sagen, dass er nichts von mir will. Naja, das ist jetzt sehr großzügig formuliert - ich habe ihm geschrieben, was denn jetzt mit unserer Verabredung ist, und er hat mir darauf mit irgendeiner wirren, fast schon kryptischen SMS geantwortet, der (nach langem Rätseln) zu entnehmen war, dass Y recht hatte und er ein Depp sei. Dem konnte ich nur zustimmen.

Freitag, 29. Juni

Nach zwölf langen Jahren durfte ich endlich mein Abiturzeugnis in Empfang nehmen. Abi mit 2,1 bestanden, yeah!
Meine Mutter las entsetzt den Bericht über mich in der Abizeitung (Zitat: "Oh mein Gott, so habe ich dich aber nicht erzogen!" - zu meinem Vater: "Sie ist absolut meine Tochter!") und meine (Ex-)Rektorin überraschte mich, als sie mein Abilied (Black Sabbath - Paranoid) mit den Worten "... und wir haben den gleichen Musigeschmack" kommentierte.

Samstag, 30. Juli - Sonntag, 8. Juni

Nach etwa 2 Stunden Schlaf mit A ab nach Hamburg, am Dienstag weiter nach Paris. Tolle Städte und wir hatten wirklich eine Menge Spaß - ich wünschte, ich könnte meine Erinnerungen in einem Glas konservieren, damit sie immer so lebhaft bleiben und ich sie jeden Tag betrachten könnte -, aber As Genöhle in Paris "Wääääh... - das ist mir zu teuer!!" geht mir langsam, aber sicher auf meinen nicht vorhandenen Sack. Am Sonntag kommen mir der Toast und der Käse, von dem wir uns fünf Tage lang ernährt haben, zu den Ohren raus, und ich verabschiedete mich von A mit der Gewissheit, dass ich sie keinen Tag länger ertragen hätte.

Montag, 9. Juli

Meine Theorieprüfung steht an. Ich kam, sah und siegte mit 0 Fehlerpunkten.

Mittwoch, 11. Juli

Unser Abistreich ist so langweilig, dass wir uns an den 600 Litern Freibier, dass wir aus irgendeinem Grund auf einmal nicht mehr ausschenken dürfen, gütlich tun, und endet für mich mit dem GAK (Größten Anzunehmenden Kater). Meine Mutter hält mich inzwischen für eine Alkoholikerin. Ich gehe ihr seitdem aus dem Weg.

Außerdem habe ich mich noch bei der Uni beworben (das läuft jetzt alles online und ist unglaublich umständlich), L hat sich einem Naga-Besuch erneut durch Krankheit entzogen und S macht mir Angst, indem er mir bei ICQ einen Gute-Nacht-Kuss anbietet, auf den ich lieber verzichten würde.
16.7.07 02:17
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


dolferl / Website (6.7.08 21:19)
Hi!
Wie wäre es denn langsam mal mit einer kleinen Rückblende, was im vergangenen Jahr so alles passiert ist? Sicher einiges... oder?!
Gruß, dolferl

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